DER HERR DER HERINGE
Ein Klassiker kehrt zurück
Vor fast 25 Jahren hat der Odenwälder Shanty Chor sein Programm „Der Herr der Heringe“
erstmals auf die Bühne gebracht. Für nicht wenige Fans gilt es noch heute als „opus magnum“
der Kulttruppe, als ihr bedeutendstes Werk. Diese Einschätzung macht durchaus Sinn, denn in
dem 2003 uraufgeführten Singspiel wagte der Chor erstmals einen Blick in die Welt der
spekulativen Heimatgeschichte, der weit hinausreicht über das Leben und Wirken von Schann
Scheid, dem Helden der 7 Weltmeere aus Fränkisch-Crumbach.
Warum steht in Hirschhorn eine Gedenktafel für Sir Francis Drake? Warum hatte James Cook
auf seinen großen Entdeckungsreisen stets Apfelwein an Bord? Wer wies Columbus den Weg
nach Westen? Hinter den Antworten auf diese Fragen stehen Namen, die in keinem
Geschichtsbuch stehen – Odenwälder Namen.
Ein ideales Forschungsgebiet für das „Institut für spekulative Heimatgeschichte“, das weit
zurückführt in eine Zeit vor unserer Zeit, zu einer mystischen Gestalt, in der die maritimen
Traditionen des Odenwalds begründet liegen: DER HERR DER HERINGE.
2027 präsentiert der Odenwälder Shanty Chor eine Wiederaufnahme des seit vielen Jahren
nicht mehr aufgeführten Werks – mit veränderter Instrumentierung (größtenteils), verjüngtem
Ensemble (teilweise), mit dem „neuen“ Chorleiter Valentin Moosmann und dem „alten“
Texter und Sprecher Manfred Maser.

